Historische Obstsorten - Pflanzplan

Hauptsorte Apfel

 

107 Großer Fürstenapfel

108 Winterveilchenapfel

109 Prinzenapfel

110 Pojnik

111 Blauapfel

112 Winterveilchenapfel

113 Coulons Renette

114 Rheinische Schafsnase

115 Sommerkellerapfel

116 Purpurroter Cousinot

118 Reichtragender vom Zenngrund

02

Brauner Matapfel

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die uralte Sorte ist vor 1539 entstanden. Sie stammt vermutlich aus der Wetterau und war früher in Westdeutschland weit verbreitet, so vor allem im Rhein-Maingebiet. Bereits 1833/34 wurde der Braune Matapfel von der Triesdorfer Baumschule angeboten, war jedoch noch um 1860 in Mittelfranken selten. Drei alte Exemplare bei Heidenheim-Mariabrunn sind die derzeit letzten bekannten Bäume in ganz Franken.

Weitere Bezeichnungen: Blauapfel, Kohlapfel (Pfalz), Schwarzer Borsdorfer u. v. a.

FRUCHT: Gestalt: mittelgroß, oben stark abgestumpft, breite Rippen ziehen von der Stielgrube zum Kelch, tiefe Kelchgrube zwischen breiten Falten. Schale: mit bläulichem Reif überzogen, Deckfarbe charakteristisch braunrot.

Fleisch: sehr fest, druckunempfindlich, saftig, Geschmack fein säuerlich, wenig gewürzt und süß.

REIFE: späte Ernte ab Mitte Oktober, bis Mai haltbar, in der Reife stark duftend.

VERWENDUNG: wertvoller Wirtschaftsapfel, sehr guter Mostapfel, vollreif auch als Tafelapfel brauchbar.

BAUM: wird sehr groß.

HERKUNFT DES BAUMES: Andresranken bei Mariabrunn (Heidenheim).

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