Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Damason-Renette

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die alte französische Sorte wurde bereits 1628 als „Reinette de Mascon“ beschrieben. Vor 1800 wurde sie in Deutschland eingeführt. Als oft empfohlene Standardsorte wurde sie bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts sehr stark verbreitet. Bereits um 1930 begann ihr Nieder­gang und sie verschwand aus den Baumschulkatalogen. Heute findet man noch häufiger Alt­bäume der schon lange nicht mehr gepflanzten Sorte, so z. B. bei Markt Berolzheim, Ellingen, Kattenhochstatt, Weimersheim und Heunischhof.

Weitere Bezeichnungen: Lederapfel (Mittelfranken), Graue Renette.

FRUCHT: Gestalt: mittelgroß, flachkugelig, gleichmäßig. Schale: rau, oft die ganze Frucht feinschuppig berostet, sonst gelblichgrün mit blutrot verwaschener Deckfarbe.

Fleisch: hellgrünlichgelb, mäßig saftig, knackig-fest, süßsäuerlich, etwas gewürzt.

REIFE: Ernte Ende Oktober, genussreif von Mitte November bis April.

VERWENDUNG: Tafel- und Wirtschaftsapfel, gut zu Obstwein.

BAUM: stark wachsend, auch für raue Lagen; Ertrag regelmäßig, Früchte windfest.

HERKUNFT DES BAUMES: Emetzheim.

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