Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Geflammter Kardinal

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Sehr alte deutsche Apfelsorte, deren Ursprung aufgrund des ursprünglichen Namens „Pleißner Rambur“ vielleicht in Sachsen liegt. Im Jahr 1801 erstmals beschrieben, war sie früher im Landkreis weit verbreitet und wegen ihrer guten Eigenschaften sehr beliebt. So findet man heute noch regelmäßig Altbäume dieser Sorte in Obstwiesen und –gärten.

Weitere Bezeichnungen: Pleißner Rambur, Geflammter Weißer Kardinal, Bachapfel.

FRUCHT: Gestalt: groß bis sehr groß, in der Form variabel: von kugelförmig abgeflacht über kegelförmig bis fassförmig, meist mit breiten Kanten, oft angenähert dreikantig; großes, offenes Kernhaus. Schale: glatt, etwas fettig, grüngelb, meist schön rot gestreift.

Fleisch: weiß, saftig, säuerlich-süß, ohne Gewürz.

REIFE: Mitte September bis Anfang Oktober, haltbar bis Dezember.

VERWENDUNG: großfrüchtiger Wirtschaftsapfel, auch Tafelapfel.

BAUM: widerstandsfähige robuste Sorte, Wuchs anfangs kräftig, später in die Breite gehend, früh blühend, Ertrag regelmäßig.

HERKUNFT DES BAUMES: unbekannt

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