Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Knäckerla = Kleiner Neuzerling

Patenschaft: Familie Krümmel

ALLGEMEINES:
Die uralte Sorte ist vermutlich vor 1600 in Franken entstanden. Eine erste Erwähnung findet sich in Wolfgang Jakob Dümlers 1651 in Nürnberg erschienenem „Obstgarten“. Um 1862 war der Knäcker in Mittelfranken allgemein verbreitet und sehr gerühmt wegen der „großen Bäume von großer Fruchtbarkeit“. Heute sind nur noch wenige alte Baumriesen im Forchheimer Land vorhanden. Seit etlichen Jahren wird die immer noch beliebte Sorte von Baumschulen wieder angeboten.

Weitere Bezeichnungen: Knäcker, Knäckerle, Hirschknäckerle (Fränkische Schweiz).

FRUCHT: Gestalt  klein, stumpfkegelförmig. Schale: glatt, matt, sattgelb mit karminroten Streifen, die einen großen Teil der Frucht bedecken.

Fleisch: gelblich-weiß, fest, mäßig saftig, sehr süß und etwas aromatisch.

REIFE: September - November.

VERWENDUNG: zum Frischverzehr, im Haushalt zum Backen und Dörren.

BAUM: groß und alt werdend, trägt jedes Jahr, auch für raues Klima.

HERKUNFT DES BAUMES: Baumschule Schmitt, Poxdorf.

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