Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Kleiner Langstiel

Patenschaft: Kimi Krümmel

ALLGEMEINES:
Der Blauschwanz, so der ältere Name, stammt vermutlich aus Halle a. d. Saale. Besonders als Straßenbaum wurde er früher häufig gepflanzt. So erscheint er bereits 1834 im ersten Katalog der Triesdorfer Baumschule. Eines der Hauptziele der um 1833 wieder gegründeten Baumschule war gerade die Bepflanzung der Straßen mit Obstbäumen. Heute ist die Sorte fast verschwunden. Im Landkreis steht lediglich noch eine Baumruine in Sammenheim, die als Zeichen hoher Vitalität allerdings wieder kräftig austreiben konnte.

Weitere Bezeichnungen: Blauschwanz.

FRUCHT: Gestalt: klein, kugelförmig bis etwas abgeflacht, Stiel lang. Schale: reif zitronengelb, sonnseitig verwaschen bräunlichrot, meist bläulich bereift.

Fleisch: weiß, fest, saftig und würzig.

REIFE: November, hält bis April.

VERWENDUNG: sehr guter Tafel- und brauchbarer Wirtschaftsapfel.

BAUM: Wachstum mittelstark bis stark, sehr alt werdend; robust und anspruchslos mit guten Wuchseigenschaften; Ertrag regelmäßig hoch.

HERKUNFT DES BAUMES: Sammenheim.

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