Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Lütticher Ananaskalvill

Patenschaft: Christa und Hans Helzel

ALLGEMEINES:
Die Herkunft der Frucht ist ungewiss, doch deutet der Name auf eine belgische Abstammung hin. Kurz beschrieben wurde die Sorte erst 1833 vom Pomologen Diel. Der robuste, sehr  ge­schätzte Apfel wurde lange Zeit von der Triesdorfer Baumschule verkauft. Aus dem Landkreis ist nur ein Altbaum bei Falbenthal (Wettelsheim) bekannt, knapp außerhalb auch bei Geilsheim und Ornbau.

Weitere Bezeichnungen: keine.

FRUCHT: Gestalt: groß, kegelförmig, mit deutlichen, kalvill-typischen Rippen. Schale: fein, glänzend, geschmeidig, vom Baum hellgrün bis gelbgrün, reif rein gelb und ohne Röte, mit auffälligen Schalenpunkten, am Stiel berostet.

Fleisch: weiß, fein, saftreich, von angenehm gewürztem, weinartigem Geschmack.

REIFE: Ende Oktober, genussreif ab Anfang Dezember bis weit ins neue Jahr.

VERWENDUNG: Wirtschaftsfrucht, auch für die Tafel.

BAUM: rasches Wachstum, früh tragbar, gegen Krankheiten robust.

HERKUNFT DES BAUMES: Falbenthal.

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