Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Gelbe Sommerherrenbirne

Patenschaft: Christa und Hans Helzel

ALLGEMEINES:
Entstehung ungewiss, erstmals von Diel 1804 aus Hessen beschrieben. In Mittelfranken um 1860 als eine „auf dem Lande ziemlich verbreitete und geschätzte Marktfrucht“ beschrieben. Von einer Ellinger Baumschule wurden mindestens bis 1910 noch Bäume verkauft. Im Landkreis sind heute noch drei Bäume bei Dettenheim, Kattenhochstatt und Weimersheim bekannt. Deutschlandweit sind dies die einzigen bekannten Standorte.

Weitere Bezeichnungen: Kandelbirne (um Cadolzburg), Erzherzogsbirne.

FRUCHT: Gestalt  groß und birnförmig; dicker, fleischiger Stiel; etwas beulig.
Schale  glatt, in der Reife zitronengelb, mit zahlreichen Schalenpunkten.

Fleisch: saftig, fast schmelzend; muss grün geerntet werden.

Reife: Anfang September.

Verwendung: Tafelbirne.

Baum: stark wachsend, dicht belaubt.

Herkunft des Baumes: Straßenrand bei Dettenheim.

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