Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Knausbirne

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Alte württembergische Mostsorte, die wesentlich zum Aufschwung des dortigen Obstbaus beitrug. Auch von der Triesdorfer Baumschule wurde die Sorte jahrzehntelang vertrieben. Früher eine der häufigsten Sorten, ist sie heute infolge von Umveredelungen nur noch sehr selten zu finden, selbst in Baden-Württemberg. Wenn überhaupt, dann findet man mit neueren Sorten aufgepfropfte Bäume, auf denen die alte Sorte noch durchtreibt, so z. B. in Ostheim und in Schopflohe.

Weitere Bezeichnungen: Weinbirne (z. B. Ostheim), Fassfüller.

Frucht: Gestalt: gestaucht birnenförmig mit nur leichter Einschnürung, mittelgroß. Schale: glatte, gelbgrüne Schale, meist verwaschen gerötet.

Fleisch: saftig, herbsüß und würzig, schnell von innen teigig werdend.

Reife: Mitte bis Ende September.

Verwendung: Hervorragend zum Dörren und zur Mostbereitung.

Baum: stark wachsend, bildet eichenartige Stämme mit dicken Ästen, anspruchsloser regelmäßiger Massenträger.

Herkunft des Baumes: Obstgarten in Stopfenheim.

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