Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Latschenbirne

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die Latschenbirne gehört zu den ältesten, heute noch bekannten Birnensorten. Bereits 1598 wurde sie aus dem Badischen erwähnt. Als Laitsch-Birn findet sie sich 1804 in einer alten Dorfchronik von Weimersheim. Wegen ihrer Tragbarkeit, Robustheit und vielseitigen Ver­wendbarkeit war sie Jahrhunderte hindurch beliebt und geschätzt. Altbäume stehen noch in Weimersheim, Falbenthal und Büttelbronn, ein Teilbaum mit anderen Sorten in Gundelsheim a. d. Altmühl.

Weitere Bezeichnungen: Leitschenbirne, Laichstbirn (Büttelbronn), Laitsch (Weimersheim 1804).

FRUCHT: Gestalt: mittelgroß, birnförmig, Kelch oft trichterförmig eingezogen.
Schale: gelbgrün, vollreif zitronengelb, zahlreiche braune Schalenpunkte.

Fleisch: gelblichweiß, feinzellig, sehr saftig, süß, ohne Würze.

REIFE: Ende September bis Anfang Oktober.

VERWENDUNG: Frischverzehr, zum Kochen, Dörren, Einmachen, Mosten.

BAUM: breitkroniger Baum, wird groß und alt.

HERKUNFT DES BAUMES: Weimersheim.

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