Historische Obstsorten - Pflanzplan

37

Mollebusch

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Ursprünglich eine unterfränkische Lokalsorte hat sich die Sorte etwa seit den 1920er Jahren weit über Süddeutschland verbreitet. So führte die Triesdorfer Baumschule die Birne erst seit etwa 1930 in ihrem Sortiment. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie eine der beliebtesten Tafelbirnen, die für viel Geld verkauft werden konnte. Ihren kulturellen Niedergang glossiert der in Sammenheim um das Jahr 2000 gehörte Name „Hasenbirn“ (Hasenfutter). Altbäume sind im Landkreis noch oft zu finden.

Weitere Bezeichnungen: Mouillebouche (Mundnetzbirne, diese alte französische Bezeichnung kommt jedoch mehreren Sorten zu). 

FRUCHT: Gestalt  mittelgroß bis groß, rundlich. Schale  etwas rau, trüb grün, rostig punktiert.

Fleisch: gelblichweiß, schmelzend, etwas körnig, süß, sehr wohlschmeckend, aber oft steinig.

REIFE: Oktober, etwa vier Wochen haltbar.

VERWENDUNG: Tafelbirne, auch zum Einmachen und für Kompott.

BAUM: mittelstark wachsend, frosthart, verlangt guten Boden und warme Lage.

HERKUNFT DES BAUMES: unbekannt.

Obstarche - ein Projekt von:

Impressum