Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Madame Favre

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die französische Sorte entstand Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde 1863 dem Handel übergeben. Im Landkreis muss sie sie früher zu den beliebtesten Tafelbirnen gezählt haben, da noch oft Altbäume gefunden werden, so in Bubenheim, Markt Berolzheim, Weißenburg, bei Eggenthal (Heidenheim), Kattenhochstatt und Fischerhaus (Trommetsheim).

Weitere Bezeichnungen: Hirschbirne, Griesbirne (Markt Berolzheim).

FRUCHT: Gestalt: mittelgroß, kugelig, mittelbauchig, fleischiger Stielansatz, oft zur Seite gedrückt. Schale: glatt, hellgrün, später hellgelb, ohne Röte, zahlreiche Schalenpunkte.

Fleisch: gelblichweiß, sehr saftig, würzig, säuerlich-süß.

REIFE: September bis Anfang Oktober, nur kurz haltbar.

VERWENDUNG: Tafelbirne.

BAUM: mittelstark wachsend, frühzeitig tragbar, relativ anspruchslos und robust.

HERKUNFT DES BAUMES: Kattenhochstatt.

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