Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Remelesbirne

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die Sorte wurde 1854 aus Württemberg erstmals beschrieben, dürfte jedoch schon viel älter sein. Bereits 1857 wurde sie von einer Cadolzburger Baumschule angeboten. Zumindest im südlichen Mittelfranken ist die Sorte heute noch mehrfach zu finden.

Weitere Bezeichnungen: Feigenbirne (Ettenstatt), Brunzerbirne (Obermögersheim und Spielberg), Reiherbirne (Walting), Sommer-Weinbirne (Büttelbronn).

FRUCHT: Gestalt: mittelgroß, abgestumpft kegelförmig, unten auffallend abgeflacht, Stiel kurz, dick und fleischig. Schale: glatt, blassgrün, später grünlichgelb, sonnenseitig mit lackartigem Braun­rot, zahlreiche Schalenpunkte, Stielbereich meist berostet.

Fleisch: gelblichweiß, sehr saftig, grobzellig, süßsäuerlich, etwas gerbstoffhaltig, gewürzt.

REIFE: Ende August bis Anfang September, etwa 2 Wochen haltbar.

VERWENDUNG: zum Frischverzehr, auch zu Saft und Most.

BAUM: mittelstark wachsend, hochgehende Krone, trägt sehr reichlich, auch für hohe Lagen, Bäume alt werdend.

HERKUNFT DES BAUMES: Walting oder Gundelshalm.

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