Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Salzburger von Adlitz

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die Salzburger Birne entstand als Zufallssämling vermutlich bereits vor 1700 in Österreich. Sie war um 1860 „in Bayern fast überall verbreitet“. Der Baum ist vor allem im Alter sehr fruchtbar und passt für jedes Klima. Noch 1910 wurde er von einer Ellinger Baumschule als „gesuchte Marktsorte“ verkauft. In ganz Franken ist aktuell nur ein Baum nahe dem Sommerkeller Ellingen bekannt.

Weitere Bezeichnungen: Salzburger (in Franken), Braunrote Sommerrusselet.

FRUCHT: Gestalt: klein bis mittelgroß, stumpfkegelförmig, am Kelch stark abgeplattet. Schale: glänzend, doch etwas rau; gelbgrün, später gelb, sonnenseitig braunrot bis dunkelrot, oft berostet.

Fleisch: gelblichweiß, grob und etwas steinig, aber saftreich; Geschmack süß­säuerlich; angenehm gewürzt.

REIFE: Ende August bis Anfang September, vorreif zu pflücken, dann drei Wochen haltbar.

VERWENDUNG: frühe, wohlschmeckende Tafelbirne, auch für die Küche.

BAUM: jung kräftig wachsend, bildet hochstrebende Kronen; wird etwas spät fruchtbar, dann aber reich und regelmäßig fruchtend; frühe Blüte.

HERKUNFT DES BAUMES: Sommerkeller Ellingen.

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