Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Sommer-Eierbirne

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die Sommer-Eierbirne ist vor 1650 entstanden, eventuell in der Schweiz. Die wohl­schmeckende Sorte war bereits um 1850 in Mittelfranken allgemein verbreitet. Außer dem Altbaum in Spielberg sind in Franken nur zwei weitere Bäume bei Bad Windsheim bekannt.

Weitere Bezeichnungen: Beste Birne, Juden- oder Apothekerbirne (in Franken), Sommer-Zitronenbirne (Würzburg), Saurüssel, Mittendicken.

FRUCHT: Gestalt: klein bis mittelgroß, eiförmig, Kelch etwas vorstehend, in Wülsten. Schale: etwas rau, mit zahlreichen Schalenpunkten.

Fleisch: mattweiß, muskatellerartig gewürzt, wird nicht leicht teigig.

REIFE: Mitte August bis Anfang September.

VERWENDUNG: Tafelobst, zum Einmachen (mit Stiel).

BAUM: mittelgroß, bis über 200 Jahre alt werdend, widerstandsfähig und frosthart, anspruchslos ans Klima, braucht aber gute, warme, trockene Böden.

HERKUNFT DES BAUMES: Spielberg, Obstgarten Gentner.

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