Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Kuhfuß

Patenschaft: Elsbeth Hießleitner und Erwin Strobel

ALLGEMEINES:
Der Ursprung der Sorte liegt um Hannover, Hildesheim und Göttingen. Die Sorte gehört zu den früher häufigen, heute vergessenen „Kochbirnen“. Sie wurde noch 1910 von einer Ellin­ger Baumschule angeboten. Die Birne ist in Süddeutschland fast verschwunden. Außer der hiesigen Herkunft ist in Bayern nur noch ein weiterer Baum bekannt.

Weitere Bezeichnungen: Westfälische Glockenbirne.

FRUCHT: Gestalt: große Frucht mit typisch dickbauchiger Form, oft beulig und mit aufgesetzter, abgestumpfter Spitze. Schale: dick, glatt, mattgrün bis gelblichgrün, mit wenigen braunroten Streifen.

Fleisch: ziemlich saftig, fast schmelzend, süß und säurearm mit zimtartig gewürztem Geschmack.

REIFE: Anfang bis Mitte September.

VERWENDUNG: Kochbirne, auch zu Kompott und zum Dörren.

BAUM: schnell wachsend, Baum wird groß und alt; Ertrag hoch und regelmäßig; trägt auch in rauen Lagen gut, bevorzugt aber etwas feuchten und frucht­baren Boden.

HERKUNFT DES BAUMES: Dittenheim, an einer Hofeinfahrt.

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