Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Wettringer Taubenapfel

Patenschaft: Familie Mang

ALLGEMEINES:
Die fränkische Lokalsorte stammt aus Wettringen bei Schnelldorf im westlichen Landkreis Ansbach. Der um 1900 entstandene, wohlschmeckende Zufallssämling wurde von Baumwart Koch seit den 1920er Jahren bekannt gemacht. Später wurde er vor allem durch die Schopflocher und Triesdorfer Baumschulen stark vermehrt und weit über den Rahmen einer Lokalsorte hinaus verbreitet. Manche Pomologen wollen in ihm die ältere amerikanische Sorte „Taubenapfel von St Louis“ sehen. Aufgrund seiner guten Frucht- und robusten Baumeigenschaften zählt er heute zu den gerne gepflanzten Apfelsorten bei Streuobstpflanzungen.

Weitere Bezeichnungen: keine.

FRUCHT: Gestalt: klein bis mittelgroß, kugelig bis hoch gebaut und kegelförmig. Schale: glatt, weißlichgelb, Deckfarbe intensiv rot, verwaschen bis gestreift, um den Kelch oft typisch rosafarbig, am Baum bläulich bereift.

Fleisch: weiß, saftig und süßsäuerlich.

REIFE: Anfang Oktober, haltbar bis Dezember.

VERWENDUNG: sehr guter Tafelapfel, auch für den Haushalt.

BAUM: sehr stark wachsend, Krone hochpyramidal; Holz sehr frosthart.

HERKUNFT DES BAUMES: unbekannt.

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