Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Haberbirne

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Früher war die Haberbirne die am meisten verbreitete Frühbirne im Landkreis. Erstmals erwähnt wurde sie in einer Sortenempfehlung des Gnotzheimers Leonhard Koch aus dem Jahr 1855. Sonst kommt diese Sorte in der pomologischen Literatur nicht vor. Ein Baum der Haberbirne bei Memmingen zeigt jedoch, dass es sich nicht um eine Lokalsorte handeln kann. Markante Altbäume stehen noch in Weimersheim, Alesheim, Kehl, Neufang bei Treuchtlingen, Gräfensteinberg, Trendel und bis vor einigen Jahren auch in Emetzheim und bei Gundelsheim a. d. Altmühl.

Lokalname: Haberbirne (WUG).

FRUCHT: Gestalt: klein, flachkugelig. Schale: grünlichgelb, Sonnenseite mit schwacher, braunroter Deckfarbe.

Fleisch: Geschmack süßlich, wenig Aroma.

REIFE: Anfang August.

VERWENDUNG: Tafelobst zum Frischessen, auch zum Dörren.

BAUM: wächst mittelstark, bildet eine kugelige Krone aus.

HERKUNFT DES BAUMES: Gundelsheim, Kehl oder Weimersheim.

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