Historische Obstsorten - Pflanzplan

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Muskatellerbirne

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die pomologisch unbekannte Sorte wurde bisher nur an einer einzigen Stelle gefunden. Ein alter, mittelgroßer Baum steht vor einem alten Bauernhaus in Burg bei Ettenstatt. Der Besitzer nannte den althergebrachten Namen „Kugelbirne“. Ähnlich wie die häufigen Bezeichnungen „Honigbirne“ oder „Wasser­birne“ ist dieser Name pomologisch nicht zuzuordnen. Solche Lokalnamen bezeichnen oft Sorten mit höchst unterschiedlichen Eigenschaften.

Lokalname: Kugelbirne (Ettenstatt-Burg).

FRUCHT: Gestalt: mittelgroß, kugelförmig bis eirund, oben abgestumpft, mittelbauchig. Schale: grün, später gelb, Sonnenseite spärlich verwaschen gerötet.

Fleisch: fest, gute Einmachbirne.

REIFE: Ende August bis Anfang September.

VERWENDUNG: Einmachbirne.

BAUM: mittelgroß.

HERKUNFT DES BAUMES: Hausgarten in Burg bei Ettenstatt.

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