Historische Obstsorten - Pflanzplan

97

Mehlbirne (Walting)

Patenschaft

ALLGEMEINES:
Die pomologisch noch unbestimmte Sorte ist nur von einem uralten Baum bekannt. Dieser steht als Rest einer sehr alten Obstwiese am gräflich-pappenheimischen Gut Mittelmarterhof bei Bieswang. Der Lokalname wurde vom Bieswanger Obstkenner Ludwig Reitlinger für die Sorte genannt. Die ursprüngliche Verwendung ist nicht mehr bekannt. Der Name deutet auf das mehlige Fleisch der Sorte hin. „Mehlbirne“ ist eine unspezifische Bezeichnung aufgrund einer Fruchteigenschaft.

Lokalname: Mehlbirne (Mittelmarterhof).

FRUCHT: Gestalt: klein mittelgroß, birnförmig mit geringer Einschnürung. Schale: grün, später gelb, ohne Röte, mit zahlreichen Schalenpunkten.

Fleisch: weiß, mehlig, wenig saftig.

REIFE: Mitte bis Ende September.

VERWENDUNG: Dörrbirne.

BAUM: mittelstark wachsend, alt werdend.

HERKUNFT DES BAUMES: Mittelmarterhof bei Bieswang.

Obstarche - ein Projekt von:

Impressum